Kulturreise nach Franken 2026
Auf unserer Kulturreise nach Franken vom 04.06. bis zum 07.06.2026 machten wir auf der Hinreise in Fulda Station, ließen uns durch das Stadtschloss führen und erkundeten Innenstadt und Dom. In Würzburg stand am nächsten Morgen nach der Stadtrundfahrt und gutem fränkischen Essen auch eine Führung durch die Residenz sowie am Abend Brechts "Dreigroschenoper" auf dem Programm. Am nächsten Tag war Nürnberg unser ZIel. Hier konnten nach der Stadtrundfahrt erste Bewertungen auf dem Weinmarkt erfolgen. Neben dem anschließenden Besuch des just neu eröffneten Dolumentationszentrums wurden wir am späten Nachmittag im Stile seiner Zeit durch das Dürer-Haus geführt und über das Leben und Wirken Dürers aus Sicht seiner Frau Agnes aufgeklärt. Den Abend ließen wir wieder in Würzburg ausklingen. Auf der Rückfahrt machten wir in Bamberg halt, um hier mit einer besonderen Führung "Fakt oder Fiktion" einiges über die örtliche Zeitgeschichte zu erfahren. Den Abschluss bildete ein zünftiges Mittagsmahl im Traditionshaus "Schlenkerla", bevor es nach Bielefeld zurück ging.
Kulturreise nach Chemnitz, Wartburg, Erfurt
Die Kulturreise 2025 führte uns vom 19.06 bis zum 22.06. in die europäische Kulturhauptstadt Chemnitz. Auf der Hinfahrt besichtigten wir die Wartburg und auf der Rückfahrt Erfurt. In Chemnitz sahen wir zwei Theaterstücke. Dorian Grey und Janis Joplin. In Chemnitz trafen wir den Oberbürgermeister Sven Schulz (SPD) und den Vorstand der Volksbühne Chemnitz.

Kulturreise Bregenz
„Madame Butterfly“ und Ausstellungsbesuche begeistern die Kulturreisenden
Als vollen Erfolg wertet der Vorsitzende der Volksbühne Bielefeld die Kulturreise nach Bregenz, in deren Mittelpunkt die Aufführung von „Madam Butterfly“ auf der dortigen Seebühne stand. Statt Dauerregens, wie zur gleichen Zeit in Bielefeld, war das Wetter zu den entscheidenden Zeiten trocken und sonnig. Nur die letzten 15 Minuten der Aufführung, die mit den hervorragenden Stimmen und dem schauspielerischen Können der Akteurinnen und Akteure die Bielefelder Volksbühnenmitglieder beeindruckten und begeisterten, brachten Regen. Trotzdem wurde das Stück souverän zu Ende gespielt und mit viel Beifall bedacht.


Zu den weiteren kulturellen Höhepunkten des Aufenthalts am Bodensee gehörte auch die Erkundung zweier Ausstellungen. So der Besuch des Kunsthaus Bregenz, das in einer Sonderausstellung die großformatigen Bilder des britisch-kenianischen Malers Michael Armitage zeigt, der sich sozialkritisch mit der Entwicklung in Kenia befasst und den europäischen Blick darauf hinterfragt. Armitage ist in Bielefeld kein Unbekannter, hatte er doch 2020 den Ruth-Baumgarte-Preis für sein Schaffen erhalten.
Im Forum Würth in Rorschach fand die Ausstellung „Wasser, Wolken, Wind“ das Interesse der 40 Volksbühnenmitglieder. Werke aus der Sammlung, die sich mit flüchtigen Elementar- und Wetter-phänomenen auseinandersetzen und von namhaften Künstlern stammen, wurden vorgestellt und erläutert. Mit dabei u. a. Bilder von Anselm Kiefer, Emil Nolde, Johannes Itten und Gerhard Richter sowie das dokumentierte Wirken von Christo und Jeanne Claude.
Kulturreise Mecklenburg-Vorpommern
Höhepunkt war das Treffen mit Manuela Schwesig im Landtag von Schwerin.
Kulturreise Meiningen
Ein besonderes Erlebnis war die dreitägige Kulturfahrt nach Meiningen und Coburg.

Die Reisegruppe unter der Leitung von Bernd Link (rechts) hat sich vor dem Meininger Theater zum Foto aufgestellt. Neben dem Theaterbesuch und der Stadt-erkundung von Meiningen standen auch Coburg und Gotha auf der Reiseroute der Volksbühnenfreundinnen und -freunde. Außer Kultur gab es auch einen umfassenden Einblick in die Geschichte und politische Entwicklung der besuchten Orte.
Ruhrfestspiele
Die jährlichen Ruhrfestspiele in Recklinghausen sind regelmäßig das Ziel von Volksbühnen-Mitgliedern.
Seit vielen Jahren gibt es das große Theaterfestival in Recklinghausen. Seit den frühen fünfziger Jahren organisiert im Raum Bielefeld der „Freundeskreis der Ruhrfestspiele“, gegründet aus den Reihen der ehemaligen Industriegewerkschaft Druck und Papier (heute ver.di), den jährlichen Besuch im großen Festspielhaus. Diese Tradition führen die Bielefelder DGB-Gewerkschaften und der Kulturkreis Schloß Holte-Stukenbrock fort.

Rückblick 2025: Die Volksbühnen-Mitglieder sahen bei den Ruhrfestspielen Samuel Becketts "Warten auf Godot" in einer Inszenierung des Berliner Ensembles mit Matthias Brandt in der Hauptrolle und waren begeistert.
"Zwei Heimatlose in einer unbestimmbaren Landschaft und einer ungewissen Zeit. Sie sprechen erwartungsvoll über den zukünftigen Tag und suchen verzweifelt nach gemeinsamen Erinnerungen aus vergangener Zeit, ihre Gegenwart besteht aus nichts als Warten. Um die Marter des Wartens und Nicht-gehen-könnens zu ertragen, widmen sie sich dem Spiel. Wenn Beckett gewusst hätte, worauf dieses Paar wartet, hätte er das Stück nicht geschrieben, antwortete er einst. "
(Zitat: Programmheft Ruhrfestspiele Recklinghausen 2025).
